That Zesty Lemon

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Leben · Satire · SeitenhiebeVon Dani Lemonade

3. März 2025

Hast du das MeMo bekommen? Wenn das Menopausenmonster anfängt, unfair zu spielen

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Findet MeMo … Illustration zum Menopausenmonster.
Findet MeMo …

Du lebst einfach dein Leben, kümmerst dich um deinen Kram, und dann – WUMMS! Eines Tages beschließt dein Körper, dich zu verraten. Plötzlich schwingen deine Stimmungen heftiger als Spider-Man durch Manhattan, deine Geduld verdunstet schneller als dein Lieblingsrotwein an einem Sommertag, und du schwitzt wie Batman bei hellichtem Tag.

Herzlichen Glückwunsch! Du hast das entzückend chaotische Reich der Prämenopause betreten. Die Zeit, in der das Menopausenmonster – MeMo wie ein ungebetener Hausgast einzieht und deinen Hormonhaushalt mit dem Vorschlaghammer umgestaltet.

Lerne das MeMo kennen: Deine neue schlimmste beste Feindin

Das MeMo ist nicht subtil. Es flüstert nicht, es BRÜLLT. Es schleicht in dein Leben wie der Bösewicht eines schlechten Horrorfilms und wartet auf den perfekten Moment zum Zuschlagen. Und oh ja, es hat eine Strategie.

1. Die Überraschungsschweißattacke

Es ist drei Uhr morgens. Du schläfst wie ein Baby – also wie eines, das tatsächlich schläft –, und plötzlich: BUMM. Du wachst in einer Pfütze aus eigenem Schweiß auf, durchnässt, als wärst du gerade vor Jason Voorhees weggerannt. Decke weg. Du frierst. Decke wieder drauf. Du überhitzt. Wieder runter damit. Und jetzt liegst du da, denkst über den Sinn des Lebens nach und fragst dich, warum dein eigener Körper zu einem defekten Thermostat geworden ist.

2. Die „Wo ist mein Gehirn hin?“-Saga

Du gehst in ein Zimmer und vergisst sofort, warum du dort bist. Du öffnest den Kühlschrank, starrst hinein wie in ein Tor zu einer anderen Dimension und hast plötzlich keine Ahnung mehr, was du gesucht hast. Du beginnst Sätze, die im Kopf vollkommen sinnvoll klingen. Was aus dem Mund kommt, ist pures Chaos: „Kannst du mir das Ding geben? Das … äh … du weißt schon, das Essen … viereckig … Käse! Käse!“

Das MeMo stiehlt mit Vergnügen deinen Wortschatz, wie ein Dementor deinem Gehirn die Seele aussaugt.

3. Stimmungsschwankungen wie die Entstehungsgeschichte eines Superschurken

Dir geht es gut. Dir geht es gut. Du bist STINKSAUER. Du weinst bei einer Autowerbung. Du lachst hysterisch, weil dein Hund lustig geniest hat. Dann bist du wütend auf dein eigenes Lachen. Hätte das MeMo einen Lieblingsspruch, wäre es: „Oh, du dachtest, du wärst emotional stabil? HAHAHAHA. Süß.“

4. Die Gewichtszunahmeverschwörung

Eines Tages merkst du, dass deine Jeans enger sitzt als ein überfüllter Burrito. Du schwörst, deine Essgewohnheiten nicht verändert zu haben. Trotzdem hat dein Stoffwechsel beschlossen, vorzeitig in Rente zu gehen. Im Hintergrund kichert das MeMo, während du dich fragst, ob du Kalorien inzwischen durch Osmose aufnimmst.

5. Das Phänomen „Zufällige Wut auf alles“

Die Einkaufstüte reißt. Jemand kaut zu laut. Das WLAN hängt für 0,3 Sekunden. Dein Hund schaut dich komisch an.

Bumm. Wutmodus aktiviert. Zwei Minuten später umarmst du deinen Hund und entschuldigst dich für die Überreaktion. Keine Sorge, dein Hund verzeiht dir. Dein Partner versteckt sich dagegen noch hinter dem Sofa.

Wie man das MeMo austrickst – oder es zumindest versucht

Hör zu: Du kannst das MeMo nicht besiegen. Es ist wie Thanos. Unvermeidlich. Aber du kannst zurückschlagen:

✅ Trinken und Bewegung – Wenn du schon unkontrolliert schwitzt, kannst du wenigstens so tun, als käme es vom Training.

✅ Snacks horten – Verhindere wutbedingte Zerstörung mit einem ständigen Vorrat an Notfallschokolade.

✅ Alles aufschreiben – Das MeMo klaut aktiv dein Gedächtnis. Also überall Notizen. Klebezettel, Handy-Erinnerungen, auf den Arm schreiben – was immer funktioniert.

✅ Die Liebsten vorwarnen – Drück ihnen einfach einen Zettel in die Hand: „Wenn ich ausraste, ist das nicht persönlich. Das ist MeMo.“

Letzte Gedanken – falls sie mir noch einfallen

Die Prämenopause ist eine wilde Fahrt. Das MeMo ist ein unberechenbarer kleiner Gremlin, der im Chaos aufblüht. Aber die gute Nachricht: Du bist nicht allein. Wir stehen alle irgendwo herum, vergessen den Grund unseres Zimmerbesuchs, schwitzen durch unsere Schlafanzüge und weinen über Hundewelpen auf Instagram.

Also heb dein vermutlich lauwarmes Weinglas und stoß darauf an, noch einen Tag mit MeMo überlebt zu haben.

Wir gewinnen vielleicht nicht jede Schlacht. Aber wenigstens können wir uns durch den Krieg lachen.

Hast du das MeMo bekommen?

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